SPD Ehringshausen

Betreute Grundschulen, Integrationskommission und ein Straßenname und Ehrungen

Veröffentlicht am 14.06.2026 in Kommunalpolitik

Bewegung kommt rein in die Nachnutzung des Omniplastgeländes

Betreute Grundschulen, ein Straßenname und Ehrungen: Das waren die zentralen Themen der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung.

Bürgermeister Jürgen Mock und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Marc-Sven Werkmeister (CDU) ehrten zunächst ehemalige Gremienmitglieder, die mit der Kommunalwahl am 15. März 2026 ausgeschieden waren. Aus den Reihen der SPD wurde hier Horst Clößner, langjähriger Beigeordneter im Gemeindevorstand und seit 1993 in einer Vielzahl von Funktionen aktiv, nicht allein in der Kommunalpolitik, sondern etwa auch als Mitglied des Ortsgerichts und als Schiedsmann. Zudem verlieh die Gemeindevertretung langjährigen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern die Bezeichnung „Gemeindeälteste“ bzw. „Gemeindeältester“. Aus den Reihen der SPD waren das diesmal Karin Stopperka und David Rauber.

Gewählt wurde auch die Integrationskommission. Ihr Vorsitzender ist Bürgermeister Jürgen Mock. Auf Vorschlag der SPD-Fraktion wird die Ehringshäuser Jura-Studentin Tijen Yilmaz hier als sachkundige Bürgerin mitarbeiten.

Seit über 20 Jahren betreibt die Gemeinde Ehringshausen an den beiden Grundschulen „Betreute Grundschulen“ – ein wichtiges und beliebtes Angebot. Doch ab 1.8.2026 haben zunächst die Erstklässler, dann mit jedem Schuljahr ein weiterer Jahrgang Kinder im Grundschulalter einen Rechtsanspruch auf Förderung. So wurde es 2021 in Bundestag und Bundesrat beschlossen. Das Gesetz aus Berlin machte hier Anpassungen nötig und eine neue Finanzierungsstruktur. Letztlich macht die Gemeinde jetzt mit dem bewährten Personal an Ort und Stelle weiter, allerdings mit einigen Änderungen aufgrund der Vorgaben aus Berlin und auch Wiesbaden. Die nötigen Änderungen beschloss die Gemeindevertretung einstimmig. David Rauber erläuterte für die SPD, dass das angesichts der problematischen und eigentlichen unnötigen Vorgaben aus Berlin und Wiesbaden eine vergleichsweise gute Lösung sei. Eigentlich hätte es ohne diese Gesetz aber keinen Grund für Änderungen gegeben. Zuvor hatte im Haupt- und Finanzausschuss Patrick Häde für die SPD-Fraktion beantragt, dass die Eltern sich nicht wie im ersten Entwurf vorgesehen bloß schriftlich, sondern auch elektronisch anmelden können. Diesem Änderungsantrag folgten Ausschuss und Gemeindevertretung.

„Auf der Hütt“ heißt künftig die erste Straße auf dem früheren Omniplast-Gelände, für die die Gemeindevertretung einen Namen festlegen musste. Letztlich fand sich hier eine große Mehrheit für den Vorschlag der SPD-Fraktion. Wir danken insbesondere der CDU-Fraktion hier sehr für ihre zunächst nicht absehbare Unterstützung: Es zeichnet die Ehringshäuser Kommunalpolitik aus, dass man sich aufeinander zubewegt.

 

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