Ehringshäuser SPD beschließt Programm zur Kommunalwahl – Sebastian Koch Spitzenkandidat für die Gemeindewahl

Veröffentlicht am 09.12.2020 in Kommunalpolitik

Sebastian Koch führt die SPD-Liste an

Was will die SPD in den nächsten fünf Jahren in Ehringshausen anpacken? Und wer packt an? Wahlprogramm und Kommunalwahllisten für die Gemeindevertretung und fünf Ortsbeiräte standen auf dem Programm der Mitgliederversammlung der Ehringshäuser SPD. Die Sozialdemokraten verabschiedeten nach kleineren Änderungen in der Versammlung das vorgeschlagene Programm und die Listen jeweils einstimmig.

Auf Listenplatz 1 steht der Fraktionsvorsitzende Sebastian Koch. Der 37-jährige Controller rief die Mitglieder zu einem engagierten Wahlkampf in schwierigen Zeiten auf. Die SPD habe die richtigen Leute und die richtigen Ideen, um Ehringshausen als Ort zum Leben und Arbeiten in einer guten Umwelt weiterzuentwickeln. Damit das so bleibe, müsse die SPD ihre Position bei der Kommunalwahl ausbauen.

Insgesamt 14 Einzelkapitel umfasst das Programm, das Ortsvereinsvorsitzender David Rauber einbrachte. Schwerpunkte bilden Bürgerbeteiligung, Gemeinschaft und Ehrenamt genauso wie Arbeit und Soziales, Infrastruktur, Mobilität und Umwelt. David Rauber verwies darauf, dass mit Bürgermeister Jürgen Mock und einer starken SPD viele Entwicklungen in der Gemeinde in eine gute Richtung gebracht werden konnten. In den nächsten Jahren bleibe viel zu tun: „In den letzten Jahren sind Arbeitsplätze in Ehringshausen geschaffen worden, aber leider auch verloren gegangen. Wir wollen deshalb vorhandene Gewerbeflächen nutzen, damit wieder mehr Arbeitsplätze entstehen, sagte Rauber mit Blick auf die Schließung des Traditionsbetriebs Omniplast im Frühjahr. Die SPD stehe für eine Revitalisierung des Omniplastgeländes, das sei vorrangig gegenüber der Ausweisung neuer Gebiete. „Die SPD ist die kommunalpolitische Kraft, die vorausdenkt,“ sagte Rauber. Das „Zukunftsprogramm 2021“ kann auf der Internetseite der Ehringshäuser SPD eingesehen werden.

Laut Koch und Rauber hatte der Ortsvereinsvorstand bei der Ausarbeitung der Liste Wert darauf gelegt, auch neue Kräfte mit aussichtsreichen Listenplätzen auszustatten. Einen besonderen Ortsteilproporz sieht der Vorschlag nicht vor, weil die Gemeinde in über 40 Jahren gut zusammengewachsen ist und die Wähler bei den zurückliegenden Wahlen auch entsprechend gewählt hätten. Bis zu 26 Mandate könnte die SPD mit ihrer Liste besetzen: Spitzenkandidat Sebastian Koch folgen Karin Stopperka, Stefan Arch, Marlene Vanderlinde Teusch, Steffen Petry, Horst Clößner, Gertrud Rauber, Jochem Carle, Jörg Busch, David Rauber, Mark Hedrich, Daniel Hollfoth, Christian Petry, Frank Schneider,  Klaus Ullmann, Uwe Kristen, Hans-Peter Vogels, Yigit Subatli, Thomas Kraft, Bernd Seger, Marianne Weiser, Heiko Emmelius, Reimund Schmidt, Volker Teusch, Erhard Henrich und Henner Böhm.

Auch für fünf Ortsbeiräte stehen Kandidierende der SPD auf den Stimmzetteln. Dem Votum stellen sich in Daubhausen Kirsten Rauber, Johannes Huttel, Monika Schmidt, Axel Weller und Erhard Henrich, in Dillheim Sebastian Koch, Thomas Kraft und Henner Böhm. In Ehringshausen können die Wähler Stefan Arch, Marianne Weiser, Mark Hedrich, Sascha Dietz, Yigit Subatli, Ralf Barth und Daniel Mock in den Ortsbeirat schicken. Für Katzenfurt stehen Karin Stopperka, Jochem Carle, Klaus Ullmann, Hans-Peter Vogels und Edmund Biemer zur Wahl und in Kölschhausen schlägt die SPD Christian Petry, Daniel Hollfoth, Gertrud Rauber und Steffen Petry vor.

 
 

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