SPD Ehringshausen

Breitbandausbau: Endlich geht´s los

Veröffentlicht am 03.08.2014 in Kommunalpolitik

Von Kabelverzweiger zu Kabelverzweiger: Nach dem Spatenstich am Aartalsee

Stundenlange Diskussionen über Notwendigkeit und Kosten sind vorbei: Der Kreistag hat am 21. Juli mit sehr großer Mehrheit beschlossen, dass der Kreis gemeinsam mit 21 Städten und Gemeinden der Telekom für den Ausbau vorhandener Lücken im schnellen Internet einen Zuschuss von zusammen 8,4 Mio. €, möglicherweise zuzüglich Umsatzsteuer zahlt. Auch wenn am Ende die Mehrheit groß war: Ohne unseren Landrat Wolfgang Schuster und die klare Haltung der SPD-Fraktion im Kreistag wäre das wohl nichts geworden. Ganz anders die Diskussionslage in Ehringshausen: Hier stimmte die Gemeindevertretung schon Ende Juni ohne größere Diskussionen der Teilnahme Ehringshausens am Breitbandausbau zu.

Dabei gibt es an der Notwendigkeit des Ausbaus, den die heimische Wirtschaft massiv mitgetragen hat, eigentlich keine vernünftigen Zweifel:

So stehen die heimischen Unternehmen im weltweiten Wettbewerb und sind dringend auf das Ende des Schneckentempozeitalters angewiesen. Und: Die heimische Wirtschaft ist das Rückgrat der kommunalen Steuereinnahmen. Nicht zu vergessen auch: Viele unserer Bürger nutzen inzwischen home-office-Modelle für die Gestaltung der Arbeitszeit. Wir Sozialdemokraten waren überzeugt: Ohne raschen Breitbandausbau wäre unsere stark von der Exportwirtschaft abhängige Region wirtschaftlich abgehängt und für Zuzügler unattraktiv geworden.

Bis 2017 wird, beginnend mit dem Spatenstich am Aartalsee am 1. August, schrittweise das schnelle Internet bis zum Kabelverzweiger ausgebaut. Die Ehringshäuser Ortsteile sind überwiegend in der ersten Häfte der insgesamt sieben Ausbauabschnitte dabei. Die Ausbauabschnitte im Einzelnen:

1. Abschnitt: Aßlar mit Bechlingen, Bermoll und Oberlemp; Bischoffen mit allen Ortsteilen (OT); Ehringshausen mit Breitenbach, Dreisbach, Kölschhausen und Niederlemp; Herborn mit Burg und Seelbach; Hohenahr mit allen OT; Mittenaar mit allen OT; Siegbach mit allen OT

2. Abschnitt: Braunfels mit Altenkirchen, Kernstadt, Neukirchen und Philippstein; Hüttenberg mit Kerngemeinde, Reiskirchen und Vollkirchen; Schöffengrund mit Laufdorf, Niederquembach, Niederwetz, Oberquembach, Oberwetz und Schwalbach; Waldsolms mit Brandoberndorf

3. Abschnitt: Aßlar mit Berghausen und Werdorf; Braunfels mit Bonbaden; Ehringshausen mit Daubhausen, Dillheim und der Kerngemeinde; Solms mit Burgsolms und Oberndorf

4. Abschnitt: Braunfels mit Tiefenbach; Driedorf mit allen OT; Ehringshausen mit Greifenthal und Katzenfurt; Greifenstein mit allen OT; Leun mit Biskirchen, Bissenberg und Stockhausen

 

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