Gemeindevertretung für Hallenbau in Kreisregie

Veröffentlicht am 29.12.2008 in Allgemein

Lob für den Lahn-Dill-Kreis und ein alles in allem positives Ergebnis für die Gemeinde: So lässt sich das Ergebnis der Verhandlungen zwischen dem Lahn-Dill-Kreis und der Gemeinde Ehringshausen in Sachen Hallenbau in Katzenfurt zusammenfassen. Denn mehr war im aller Voraussicht nach sehr schwierigen Haushaltsjahr 2009 für Ehringshausen nicht drin.

Die SPD – Fraktion im Gemeindeparlament zeigte sich zufrieden über das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Lahn-Dill-Kreis als Schulträger. Wie Fraktionsvorsitzender David Rauber mitteilte, hat Schuldezernent Roland Wegricht der Gemeinde eine Lösung vorgestellt, die den Neubau einer Turnhalle am Standort Katzenfurt vorsieht. Diese Halle soll in den bestehenden Gebäudekomplex integriert werden, die nicht mehr benutzbare Halle wird der Abrissbirne zum Opfer fallen. Die neue Halle wird den Bedürfnissen einer Grundschule gerecht, kann aber auch viele Vereinssportarten aufnehmen. Die ballspielenden Vereine müssen sich leider mit einer kleineren Halle arrangieren, bedauert Parlamentsvorsteher Jürgen Mock (SPD). Dennoch war die Zustimmung des Parlamentes der einzig gangbare Weg, um zu einer zeitnahen Umsetzung zu kommen. Jedes weitere Nachverhandeln über alternative Lösungen gefährde das Projekt, so die Einschätzung der Verhandlungskommission der Gemeinde, der aus den Reihen der SPD Beigeordneter Horst Clößner angehört hat. Wesentliche Kernziele der SPD seien mit der Lösung, wie sie die SPD-geführte Kreisregierung vorschlägt, erreicht:
  • Die Sicherung des Katzenfurter Schulstandorts,
  • die Schaffung dringend benötigter Trainingskapazitäten und
  • die Chance, das Betreuungsangebot an der Schule auszubauen.
Das vierte Ziel, ein Hallenbau, der auch Ballsportarten in größerem Umfang als bisher Raum gibt, passe derzeit finanziell nicht in die Landschaft, so David Rauber. Die Haushaltslage der Gemeinde Ehringshausen wird sich, so ist inzwischen klar, im Haushaltsjahr 2009 sehr viel schwieriger entwickeln als noch vor wenigen Wochen erwartet. Burkhard Reitzner sprach für die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung in deren letzter Sitzung aber aus, was wir denken: Aufgeschoben darf hier nicht auf Dauer aufgehoben heißen. Jürgen Mock abschließend: Die SPD wird sich zusätzlich für optimale Bedingungen bei dem Angebot der betreuten Grundschule stark machen. Auch hier habe der Kreis klar erkennen lassen, dass er die Gemeinde - sie ist für die Betreuung der Schulkinder zuständig - unterstützen will. "Insgesamt hat sich gezeigt, dass der SPD-geführte Lahn-Dill-Kreis gemeinsam mit der Gemeinde eine sinnvolle Lösung gefunden hat, die zum derzeitigen engen finanziellen Rahmen passt", so Mock und Rauber.
 
 

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