Jahreshauptversammlung 2009 im Zeichen des Wahljahrs

Veröffentlicht am 07.02.2009 in Allgemein

Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2008 und einen optimistischen Ausblick auf das Jahr 2009 – so hielt es die Ehringshäuser SPD bei ihrer Jahreshauptversammlung im Solmser Hof. Daneben standen Delegiertenwahlen auf dem Programm.

Die wichtigsten Aktivitäten 2008 waren das Sommerfest in Dillheim im August, die Ehrung langjähriger Mitglieder und die von Jürgen Mock organisierte und durchgeführte Veranstaltungsreihe rund um das Thema Energie. Hier hätten die kompetenten Vortragenden jeweils auch komplizierte Fragestellungen allgemein verständlich beantwortet. In seinem Bericht ging Vorsitzender David Rauber auch auf die Diskussionen im Ortsverein zur Frage der Bildung einer rot-grünen Minderheitsregierung in Wiesbaden und einer erneuten Bundestagskandidatur Helga Lopez´ für die Lahn-Dill-SPD ein.
Schon im März 2008 hatte sich der Ortsvereinsvorstand klar gegen den Versuch der Bildung einer Landesregierung ausgesprochen, die auf die – aus Sicht der Ehringshäuser SPD nicht akzeptable und im Zweifel sicher auch nicht verlässliche – Duldung durch die „Linkspartei“ angewiesen gewesen wäre. Vielmehr habe der Ortsverein sich an Bezirks- und Landesvorstand gewandt und die ernsthafte Prüfung der Bildung einer rot-schwarzen Koalition auch in Wiesbaden angeraten. Es sei bekanntlich anders gekommen, und das Ergebnis der Landtagsneuwahl vom 18. Januar 2009 habe die Befürchtungen nur bestätigt. Allerdings, so zeigte die Diskussion, sahen die Ehringshäuser SPD-Mitglieder mit Thorsten Schäfer-Gümbel den überfälligen Neuanfang als gut gelungen an. Ihm werde es gelingen, die Gräben in der SPD und zu den anderen Parteien im Landtag zuzuschütten und auf allen Ebenen wieder gesprächsfähig zu werden.
Ebenfalls bekräftigt wurde in der Versammlung einstimmig die Forderung nach einem Verzicht Helga Lopez´ auf eine erneute Kandidatur für den Deutschen Bundestag. Zu Delegierten wählten die Mitglieder einstimmig Horst Clößner, Erhard Henrich, Jürgen Mock, David Rauber und Karin Stopperka. Zuvor hatte die Versammlung dem Vorstand einstimmig die Entlastung erteilt und insbesondere die vorbildliche Kassenführung durch Kassierer Ulrich Diehl gelobt.
In der Versammlung bekräftigten die Sozialdemokraten an Dill und Lemp ihre Entschlossenheit, bei der Bürgermeisterwahl im Spätherbst mit Jürgen Mock den am besten geeigneten Kandidaten durchzusetzen. Berufliches Können, Erfahrung in der Kommunalverwaltung und die langjährige Arbeit in wichtigen Ämtern der Gemeinde könne in dieser Kombination eben nur Jürgen Mock vorweisen, bekräftigte David Rauber. Die Zeit sei jetzt da für einen neuen Umgangsstil im Rathaus, meinte er. "Jürgen Mock zeigt schon lange, dass er unterschiedliche Positionen zusammenbringen und zusammenhalten kann. Er wäre als Bürgermeister ein guter Partner für alle demokratischen Kräfte in Ehringshausen."

 
 

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