SPD Ehringshausen

SPD-Fraktion bei Firma Clößner in Daubhausen

Veröffentlicht am 19.09.2009 in Fraktion

v. l.: H.-U. Hohn, B. Reitzner, D. Ullrich, Wolfgang Clößner, Gaby und Jürgen Mock, Dagmar Schmidt und Ulrich Clößner

Was verantwortungsvolle Unternehmer für Beschäftigung und Ausbildung in unserer Region erreichen können, zeigte sich wieder einmal für eine Delegation der Ehringshäuser SPD-Fraktion mit Bürgermeisterkandidat Jürgen Mock und SPD-Bundestagskandidatin Dagmar Schmidt an der Spitze bei der Firma Clößner in Daubhausen. 1971 von Hermann Clößner begonnen, wurde das Unternehmen rasch zu groß für die Produktion in Garage und Wohnhaus. Immer neue Erweiterungen wurden seither nötig. „Das zeigt, was eine Gemeinde erreichen kann, wenn sie sicher stellt, dass Unternehmen jeder Größe investieren und wachsen können,“ so Jürgen Mock und Dagmar Schmidt.

Ab 1986 übernahmen Ulrich und Wolfgang Clößner den Betrieb, dessen Mitarbeiterstamm auf 75 Personen gewachsen ist. In der firmeneigenen Lehrwerkstatt bildet ein Meister bis zu acht Auszubildende aus. „Wir bilden selbst aus, weil wir die Leute dann kennen und wissen, was sie können,“ unterstrich Geschäftsführer Ulrich Clößner. Für die Produktion für Luftfahrt, Medizintechnik und optischer Industrie seien die Anforderungen an Präzision und Sauberkeit enorm. Dafür brauche man qualifizierte Mitarbeiter und hochmoderne Produktionsstätten.
Viele Unternehmen in Deutschland litten aber generell unter der oft schlechten Zahlungsmoral. „Deutschlands Unternehmen müssen für ihre Geschäftspartner Bank spielen,“ so Wolfgang Clößner. Viele Insolvenzen gingen auf das Konto laxer Zahlungsmoral und nicht auf unternehmerische Fehlentscheidungen zurück. Hier sah Dagmar Schmidt eine Aufgabe für die Bundespolitik. „Zumindest in Europa muss sicher gestellt werden, dass Unternehmen ihre Forderungen auch durchsetzen können und an ihr Geld kommen,“ so Dagmar Schmidt. Auch die öffentliche Hand sei in der Pflicht: „Es kann nicht sein, dass öffentliche Verwaltungen ihre privaten Partner hängen lassen,“ so Jürgen Mock und Dagmar Schmidt. „Da muss die Politik in Bund, Ländern und Gemeinden gegenhalten.“
David Rauber und Jürgen Mock bedankten sich bei den Gecshäftsführern für eine ausgesprochen interessante Führung und für den regen Gedankenaustausch.

 

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