Dagmar Schmidt: Landesregierung plant beim Ausbau der A 45 an der Bevölkerung vorbei

Veröffentlicht am 19.02.2017 in Kommunalpolitik

Nah an Katzenfurt

Bei dem derzeitigen Ausbau der Brücke der A 45 auf sechs Spuren lässt die Landesregierung die Sorgen der Bevölkerung außen vor. So ist bei dem Neubau der Onsbachtalbrücke zwischen Edingen und Katzenfurt und der Heubachtalbrücke in Fleisbach bisher kein Lärmschutz vorgesehen, obwohl sich die Anwohnerinnen und Anwohner seit Jahren durch den steigenden Lärmpegel beeinträchtigt fühlen.

Ein gleiches Vorgehen legt die Landesregierung bei dem Neubau der Talbrücke Haiger-Sechshelden an den Tag. Hier wird die von den Anwohnerinnen und Anwohnern bevorzugte Variante eines Tunnels seit Jahren ausgebremst. Im Wahlkreis des Bundesverkehrsministers in Bayern werden die alternativen Vorschläge bis zum Umsetzungsstadium geplant, Hessen Mobil aber überprüft die verschiedenen Varianten nur in der Vorplanung. Somit hat das Bundesverkehrsministerium nur eine Variante, die es auswählen kann.

Die Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt vertritt die Position, „dass Hessen Mobil damit aufhören muss, die Ängste und Befürchtungen der Anwohnerinnen und Anwohner zu ignorieren. Gerade bei so wichtigen Infrastrukturprojekten wie dem Ausbau A45, muss der Rückhalt und die Akzeptanz der Bevölkerung berücksichtigt werden. Sonst können solche Projekte nicht erfolgreich sein.

 
 

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