Kommunalpolitik
Erst der Inhalt, dann Personen: Nach intensiver Vorbereitung durch Vorstand und Fraktion berieten die Genossen über ihr Wahlprogramm für die fünf Jahre nach der nächsten Kommunalwahl im März 2016, das sie einstimmig beschlossen. Ebenso einstimmig machten sie die Ehringshäuser Vorschläge für die Liste der SPD zur Kreistagswahl, über die ein Parteitag der Lahn-Dill-SPD befindet.
Jürgen Mock soll Bürgermeister bleiben und ab 2016 mindestens sechs weitere Jahre dranhängen: Das schlägt die SPD den Ehringshäuser Wählerinnen und Wählern für die nächste Bürgermeisterwahl vor. „Vieles hat Jürgen in den letzten gut viereinhalb Jahren bewegt und angestoßen. Und es gibt noch viel zu tun,“ begründete SPD-Ortsvereinsvorsitzender David Rauber den Vorschlag des Vorstands für die Mitgliederversammlung.
Stundenlange Diskussionen über Notwendigkeit und Kosten sind vorbei: Der Kreistag hat am 21. Juli mit sehr großer Mehrheit beschlossen, dass der Kreis gemeinsam mit 21 Städten und Gemeinden der Telekom für den Ausbau vorhandener Lücken im schnellen Internet einen Zuschuss von zusammen 8,4 Mio. €, möglicherweise zuzüglich Umsatzsteuer zahlt. Auch wenn am Ende die Mehrheit groß war: Ohne unseren Landrat Wolfgang Schuster und die klare Haltung der SPD-Fraktion im Kreistag wäre das wohl nichts geworden. Ganz anders die Diskussionslage in Ehringshausen: Hier stimmte die Gemeindevertretung schon Ende Juni ohne größere Diskussionen der Teilnahme Ehringshausens am Breitbandausbau zu.
Was tun Gemeinde und Kreis, um eine soziale Kommune zu sein? - Dieses Thema stand von der Kinderbetreuung bis zur Asylbewerberunterbringung im Mittelpunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs der Ehringshäuser SPD. Die Sozialdemokraten hatten den Kreisbeigeordneten Stephan Aurand, seit November Dezernent für Soziales, Jugend und Gesundheit im Kreis, als Gastredner gewonnen. Im musikalischen Rahmenprogramm riss der Chor Stimmen 2001 unter Leitung von Anja Nell-Fey die rund 50 Gäste aus Vereinen, öffentlichem Leben und Kommunalpolitik, unter ihnen Landrat Wolfgang Schuster und Landtagsabgeordneter Stephan Grüger, mit.