Allgemein
Kompliziertes und trockenes Steuerrecht alltagstauglich und verständlich erklärt: Das bot der Informationsabend, den SPD-Bürgermeisterkandidat Jürgen Mock in Sachen Alterseinkünfte und Abgeltungssteuer organisiert hatte. Steuerberater Christian Muskat von der Kanzlei Keil, Drescher & Muskat aus Lahnau, hat im Rahmen einer Informationsveranstaltung zur Bürgermeisterwahl 2009 in Ehringshausen einen Vortrag gehalten zu den Themen Alterseinkünftegesetz und Abgeltungssteuer. Zwar ist das Alterseinkünftegesetz bereits seit 2005 in Kraft. Jedoch wird es in diesem Herbst wieder brandaktuell.
Die SPD lud ein und 50 kamen - der Neujahrsempfang 2009 fand der Ferienzeit zum Trotz beachtliches Interesse. Landrat und SPD-Unterbezirksvorsitzender Wolfgang Schuster sprach - und servierte schwere Kost verständlich verpackt. Bevor aber Wolfgang Schuster zu Wort kam, konnten die "Stimmen 2001" auch im Jahr 2009 mit einer tollen Darbietung überzeugen. Jürgen Mock und David Rauber dankten dem Chor unter der Leitung von Anja Nell-Fey für einen überaus gelungenen Beitrag.
Lob für den Lahn-Dill-Kreis und ein alles in allem positives Ergebnis für die Gemeinde: So lässt sich das Ergebnis der Verhandlungen zwischen dem Lahn-Dill-Kreis und der Gemeinde Ehringshausen in Sachen Hallenbau in Katzenfurt zusammenfassen. Denn mehr war im aller Voraussicht nach sehr schwierigen Haushaltsjahr 2009 für Ehringshausen nicht drin.
Ja zum Grundschulstandort Katzenfurt, ja zum schnellen Bau einer Sporthalle am Standort der Chattenbergschule: Das sind die Kernpunkte eines Antrags, den die SPD-Fraktion in der Ehringshäuser Gemeindevertretung für die Oktobersitzung der Gemeindevertretung auf den Weg gebracht hat.
Mit diesen Zielen soll Ehringshausens Gemeindevorstand auch dann mit dem Lahn-Dill-Kreis verhandeln, wenn dieser sich an dem Neubau einer „Sporthalle mit Handballmaß“ mit einem Drittel der Baukosten beteiligt. Das hatte die Gemeindevertretung als Verhandlungsposition zunächst anders gesehen und ein stärkeres finanzielles Engagement des Kreises heraushandeln wollen. Der hatte aber klargemacht, dass der Kreis entweder eine Einfeldhalle in eigener Regie baue oder eine größere, „handballgeeignete“ zu einem Drittel bezuschussen werde – der Rest ginge dann zu Lasten des Gemeindehaushalts.